Noch ein Woche bis zur Premiere!

 

Kommt nur! Kommt her!

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Das ist Leben. Das schafft Genügen!

Man fühlt sich wie ein Tier in jedem Glied!

 


Ein Wagnis – Probeneinblick

Es ist halt ein….ein Versuch das ganze hier. Ein Wagnis. Wir balancieren hier so rum, hier ein Ibsen, da ein Arm, dort eine Leiter. In mancher Augen bestimmt von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Oder nicht? Wurscht, einfach weiter arbeiten. Weil…dass passiert ja eh. Da denkt einer sich was aus und ein anderer denkt das weiter und dann probiert man einen Schritt und ein Wort und dann hat man Freude dran, dann berührt es einen; macht das wofür man ausgebildet wurde, versucht gut da drin zu sein. Diese Art eine Wahrheit zu suchen oder so der Kanal sein, dass andere….Diese Kunst. Kann man es fassen?

Proben zu 'solveig // peer: phase'

Probe zu ’solveig // peer: phase‘ Anna Schu, Naja Novak und Olivia Hild

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Probe zu ’solveig // peer: phase‘ Benny Muth mit Tänzerinnen


Eine seltsame Wolke

wolke_pferd

Steht Wolke hoch, zum HERRLICHSTEN geballt,

Verkündet, festgebildet, Machtgewalt,

Und, was ihr fürchtet und auch wohl ERLEBT,

Wie’s OBEN drohet, so es unten bebt.

 


…out of the hinterlands of your psyche

 

Elizabeth Gilbert (Eat, Pray, Love) über die Gleichwertigkeit von Erfolg und Scheitern.

Find your way back home again

 

 

 


Herum um Dich, Peer.

Leben heißt – dunkler Gewalten
Spuk bekämpfen in sich.

Dichten – Gerichtstag halten
Über sein eignes Ich.

H. Ibsen – Ein Vers

The Great Boyg, a monster as inexplicable and formless as the enigma of existence


Unter den strengen Augen Balus.

Naja und Benny bei der Probe ihres Duetts.

Naja und Benny Duett 3 (230414)

Naja und Benny Duett 2 (230414)

Naja und Benny Duett (230414)


Ein Osterspaziergang

Warning_Trolls

Zufrieden jauchzet groß und klein
Hier bin ich ? , hier darf ichs sein.

Durch die Berglandschaft Südostnorwegens führt ein dramatischer Wanderweg: Er folgt den Spuren von Peer Gynt, Norwegens Nationalhelden:

http://www.zeit.de/reisen/2010-04/wandern-norwegen

 


Das Leben kennt die zweite Chance oft nicht

Schöner oder besser scheitern? Philosoph Konrad Paul Liessmann über die Pädagogik des Misslingens [und] Scheitern als Tabu in der Wohlfühlgesellschaft […]

http://derstandard.at/1397301936985/Liessmann-Die-Hypo-waere-ein-Lehrstueck-des-Scheiterns

STANDARD: Sie haben als Thema der Vortragsreihe „Fachdidaktik kontrovers“ an der Universität Wien im Sommersemester den Titel „Schöner scheitern – zur Pädagogik des Misslingens“ ausgewählt. Wie scheitert man denn schöner?

Liessmann: Nun, der Titel dieser Vortragsreihe ist natürlich bewusst ein wenig provokant formuliert. Scheitern, das muss einmal klargestellt werden, ist an sich etwas Unangenehmes: Ein Ziel, ein Vorhaben wurde nicht erreicht, eine Intention wurde verfehlt, die Wirklichkeit war stärker als die gute Idee, die Liebe zerbrach am Alltag, es fehlte das nötige Glück. Solches Scheitern aber gehört zum Leben, niemandem gelingt auf Anhieb alles. […] Schöner scheitern: Das meint vorerst, diese Erfahrung überhaupt erst wieder ins Bewusstsein zu holen und unvoreingenommen zu thematisieren.

STANDARD: In der griechischen Mythologie war das Scheitern des Helden ja quasi unausweichlich. Die Literatur liebt das Scheitern, die Versager, das Misslingende – von Leo Tolstoi über Thomas Mann, Franz Kafka bis Ingeborg Bachmann und Thomas Bernhard, um nur einige zu nennen. Auch die Musik ist voller tragischer Helden und gescheiterter Existenzen, denken wir an Tom Waits. Kann man vom Scheitern anderer lernen oder nur vom eigenen?

Liessmann: Ich denke schon, dass vor allem die Literatur Gelegenheit gäbe, sich mit der Logik des Scheiterns auseinanderzusetzen und davon auch zu lernen. Natürlich: Bestimmte Erfahrungen kann man nur selbst machen, und irgendwann wird jeder einmal auch scheitern. Aber es ist gut und lehrreich zu lesen, welche Varianten, Konstellationen des Scheiterns, aber auch welche Reaktionen darauf es geben kann – von Rebellion bis Resignation, von hartnäckigem Trotz bis zur Verzweiflung. […] Und manchmal kann es ja auch tröstlich sein zu erfahren, dass es auch anderswo Figuren gibt, denen nicht alles so glatt aufgeht, wie es uns unsere Wohlfühlkultur vorzuschreiben scheint.

[…]

STANDARD: Christoph Schlingensief hat mit seiner Partei „Chance 2000“ das Motto „Scheitern als Chance“ postuliert. Was lässt sich über Politik und Scheitern sagen? Nehmen wir zum Beispiel die weltweite Finanzkrise, oder noch näher: die Malaise um die Hypo-Alpe-Adria-Bank. Welche Form von Scheitern sehen Sie da? Oder war’s einfach nur Gier und Unfähigkeit?

Liessmann: Die Hypo wäre ein Lehrstück des Scheiterns für eine große Bühne, das zeigen könnte, was es bedeutet, wenn schlechthin alle scheitern: die Banker mit ihren Spekulationen, das Land mit seiner Haftung, die Politik mit ihrer Verstaatlichung, die Berater mit ihren Ratschlägen, die kleinen Anleger mit ihren Hoffnungen. Jeder scheitert auf einer anderen Ebene, keiner kann einen Erfolg verbuchen, zahlen müssen wir alle. Wenn aber alle zahlen müssen, bekommt auch jemand das Geld, und das bedeutet: Es gibt schon auch diejenigen, die aus diesem Scheitern ihren Gewinn ziehen. Und das ist etwas, was wir nicht gerne hören wollen, schon gar nicht in der Pädagogik: dass das Scheitern der einen die Voraussetzung für den Erfolg der anderen sein kann.

STANDARD: Was war Ihr persönlich schlimmstes Scheitern?

Liessmann: Man könnte sagen, ich bin der geworden, der ich bin, weil ich in allem anderen gescheitert bin (lacht). Musik zum Beispiel. Wie sehr liebe ich sie, und doch habe ich es nie geschafft, ein Instrument zu spielen. […] Da blieben für mich nur die Bücher. Aber auch hier scheiterte ich manchmal, aber dieses Scheitern lernte ich zu lieben: Ich benötigte vier verzweifelte Anläufe, um mit Jean Pauls Titan „fertig“ zu werden. Aber ich habe es geschafft, und es war ein unvergessliches Erlebnis. Und mit meiner Kritik an den Irrtümern und Auswüchsen der Bildungsreformen werde ich natürlich auch scheitern. (Lisa Nimmervoll, DER STANDARD, 14.4.2014)

 


I beg your pardon

 

I beg your pardon I never promised you a rose garden
Along with the sunshine there’s gotta be a little rain sometime
When you take you gotta give so live and let live and let go oh oh oh oh
I beg your pardon I never promised you a rose gardenI could promise you things like big diamond rings
But you don’t find roses growin‘ on stalks of clover
So you better think it over
Well, if sweet talking you could make it come true
I would give you the world right now on a silver platter
But what would it matter
So smile for a while and let’s be jolly love shouldn’t be so melancholy
Come along and share the good times while we can

I beg your pardon I never promised you a rose garden
Along with the sunshine there’s gotta be a little rain sometime
I beg your pardon I never promised you a rose garden

I could sing you a tune and promise you the moon
But if that’s what it takes to hold you I’d just as soon let you go
But there’s one thing I want you to know
You’d better look before you leap still waters run deep
And there won’t always be someone there to pull you out
And you know what I’m talking about
So smile for a while and let’s be jolly love shouldn’t be so melancholy
Come along and share the good times while we can

I beg your pardon I never promised you a rose garden
Along with the sunshine there’s gotta be a little rain sometime…

I beg your pardon I never promised you a rose garden
Along with the sunshine there’s gotta be a little rain sometime…


Selbst

Es war einmal eine Mühle, in der konnte man gar nicht mahlen. Aber da war eine arme Frau, die brauchte eines Abends notwenig ein wenig Mehl. „Um Gottes Willen“, sagte der, dem die Mühle gehörte. Aber die Frau sagte, sie habe nichts zu essen. Und schließlich erlaubte er es. Als sie hinkam, machte sie Feuer unter einer großen Teerbütte, brachte die Mühle in Gang und fing an zu stricken. Nach einer Weile kam ein Frauenzimmer und nickte ihr zu. „Guten Abend!“ sagte die Frau und strickte weiter. „Wie heißt Du?“ fragte die Unterirdische. „Selbst heiße ich“, sagte die Frau. Das schien jener ein kurioser Name, und sie fing an, die Glut auseinander zu scharren. Und die Frau wurde bös und kehrte sie wieder zusammen. So trieben sie es eine lange Weile, bis die Frau die Teerbütte über die Unterirdische ausschüttete. Da heulte diese und schrie: „Vater! Selbst hat mich gebrannt!“ „Ach was, hast Du es selbst getan, so musst Du es auch selber leiden“, rief es drunten im Berg.

Und S. sagt zu der Alten, „Erzähl mir noch etwas!“, und die Alte sagt, „Von P.?“, und S. sagt, „Ja, alles!“. Und die Alte sagt „Alles? Müd würd’st Du da!“ Und S. sagt, „Eher wohl würdet Ihr müd, zu plauschen, als ich zu lauschen“. Und S. sagt zu der Alten, „Erzähl mir doch etwas!“, und die Alte sagt, „Von P.?“…